[EVENT] 17.6.2019, Paris – Kreislaufwirtschaft in Frankreich und Deutschland

[EVENT] 17.6.2019, Paris – Kreislaufwirtschaft in Frankreich und Deutschland

Die Kreislaufwirtschaft in Frankreich und Deutschland
Wie können wir unser gemeinsames Naturkapital verwalten?

Unsere Gäste:

Amélie Rouvin, Env. & Circular Economy Commitment Manager, VEOLIA

Amélie Rouvin ist Head of Environment and Circular Economy bei Veolia. Sie ist Mitautorin eines Leitfadens zur Einführung der Kreislaufwirtschaft für Unternehmen (“Unlocking more value with less resources” online verfügbar, WBCSD Oct 2016). Mit 171.500 Mitarbeitern in 50 Ländern ist Veolia weltweit führend im Bereich des optimierten Ressourcenmanagements und bietet Trinkwasser- und Abwasserbehandlung, Abfallrecycling und Energiedienstleistungen für Städte und Industrie.

Xavier Corval, Gründungspräsident, EQOSPHERE

Xavier Corval ist Gründungspräsident von EQOSPHERE, dem bahnbrechenden Sozialunternehmen (2012) in Frankreich, das Systeme zur Reduzierung von Abfallfaktoren und zur Wertsteigerung von Überschuss- und Restmüll für professionelle, private und öffentliche Akteure entwickelt und verwaltet.

EQOSPHERE wurde mit dem 1. Öko-Innovationspreis der Grands Prix de l’Innovation de la ville de Paris und dem 1. Preis für soziale Verantwortung der Unternehmen im Jahr 2018 ausgezeichnet; sein Gründer war Berichterstatter des Lenkungsausschusses des Nationalen Pakts gegen Lebensmittelabfälle. Das Unternehmen hat Projektmanagementmethoden und sektorale Expertise “von Supermärkten bis zu abfallfreien Gebieten” entwickelt, um zur Entstehung einer zirkuläreren und solidarischeren Wirtschaft beizutragen.

EQOSPHERE unterstützt derzeit den Regionalrat der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur bei der Umsetzung des Europäischen Nahrungsmittelprogramms Ecowaste 4 und der Festlegung eines Plans zur Verringerung der Lebensmittelabfälle.

Frank Sibert, Leiter Sustainable Business Germany, BNP Paribas

Frank Sibert ist seit 30 Jahren im Bankensektor tätig und konzentriert sich bei der BNP Paribas auf das Firmenkundengeschäft sowie die strukturierte Finanzberatung in Europa, den USA und Russland. Seit 2016 entwickelt er als “President of Sustainable Finance” für die BNP Paribas in Deutschland Sensibilisierungsmaßnahmen und die Implementierung nachhaltiger Bankdienstleistungen für Firmenkunden der BNP Paribas Gruppe in Deutschland.

Clement LasfontVice Président, Association Pâtisseries Solidaires

Der Verein “Pâtisseries Solidaires” wurde zu Ehren von Juliette Vuillaume, einer jungen, zu früh verstorbenen Konditorin, gegründet, um ihre Liebe zum Gebäck und ihren Wunsch, es an andere weiterzugeben, zu bewahren.

Hervorragende Backwaren haben, wie viele andere Lebensmittel, einen beträchtlichen Anteil an unverkauften Produkten, die uns täglich mit dem Problem der Lebensmittelabfälle konfrontieren.

“Pâtisseries Solidaires” ist ein gemeinnütziger Verein, dessen Ziel es ist, unverkaufte Konditoreiprodukte aus hochwertigen Backwaren zu gewinnen und sie im Hinblick auf die Beschaffung und durch freiwillige Arbeit an gemeinnützige Vereine und Sozialeinrichtungen weiterzuverteilen.

Moderation durch Astrid Forget (Cluny 2013):

Nach einer Karriere in der Beratung zur Verbesserung der operativen Leistungsfähigkeit von Unternehmen ist Astrid Forget seit mehreren Jahren Beraterin im Bereich der nachhaltigen Entwicklung. Sie unterstützt Unternehmen insbesondere bei der Definition und Umsetzung von Klimastrategien und bei der Verbesserung ihrer Ökodesign-Praktiken.

Unser Thema:

Das Thema Kreislaufwirtschaft spielt eine immer wichtigere Rolle im Zusammenhang mit der wichtigen Debatte über die Lösung des Klimaproblems in Europa.

 

  • Wie kann die Kreislaufwirtschaft dazu beitragen, unseren aktuellen ökologischen Herausforderungen zu begegnen?
  • Wie ist die aktuelle Position Frankreichs und Deutschlands in Bezug auf die Abfallwirtschaft und unsere natürlichen Ressourcen?
  • Wie sollten Deutschland, Frankreich und andere europäische Länder in diesem Bereich enger zusammenarbeiten?
  • Was können wir im Alltag konkret tun, um nachhaltiges Wirtschaften zu fördern?

Was ist das Cluny Forum:

Ziel des Cluny-Forums ist es, Initiativen der Zivilgesellschaft, insbesondere junger Fachkräfte, im wirtschaftlichen und sozialen Bereich zu unterstützen, indem Begegnungen erleichtert und das Bewusstsein dafür geschärft wird.
Das Cluny-Forum, das alle 12-18 Monate in Frankreich oder Deutschland stattfindet, ist ein Forum für den Austausch und die konstruktive Debatte über die wirtschaftliche, soziale und gesellschaftliche Zusammenarbeit. Ziel ist es, konkrete Initiativen zwischen Young Professionals, Studenten, Experten und Unternehmen zu schaffen – unter dem Motto:

“Gemeinsam werden wir das Europa von morgen gestalten: innovativ, sozial und eng vernetzt”.